
Botanisch: Citrus reticulata × Citrus paradisi
Familie: Rautengewächse
Herkunft: Jamaika
Wuchs: Mittelgroßer, buschiger Zitrusbaum
Standort: Sonnig & warm
Wasser: Gleichmäßig feucht
Temperatur: 8–30°C
Besonderheit: Große, runzelige Hybridfrucht mit süß-säuerlichem Geschmack
Die Ugli-Frucht ist eine natürliche Zitrus-Hybride aus Mandarine und Grapefruit. Trotz ihres ungewöhnlichen, runzeligen Aussehens ist sie innen sehr saftig, aromatisch und deutlich süßer als eine Grapefruit.
Der Name „Ugli“ stammt vom englischen Wort „ugly“ (hässlich), was sich auf die unregelmäßige Schale bezieht – geschmacklich ist sie jedoch eine der interessantesten Zitrusfrüchte.
Die Pflanze wächst mittelstark und eignet sich gut für die Kübelhaltung. Sie ist etwas robuster als reine Grapefruits, benötigt aber dennoch viel Wärme und Licht.
Besonders beliebt ist sie wegen ihres frischen, leicht süß-säuerlichen Aromas und der einfachen Schälschale.
Die Ugli-Frucht benötigt einen sehr sonnigen Standort für optimales Wachstum und gute Fruchtbildung.
Ideal sind Terrassen, Südbalkone oder Wintergärten mit viel Licht.
Im Sommer kann die Pflanze gut im Freien stehen.
Die Erde sollte gleichmäßig feucht gehalten werden, ohne Staunässe.
Während der Wachstumsphase regelmäßig mit Zitrusdünger versorgen.
Im Winter deutlich weniger gießen und nicht düngen.
Die Ugli-Frucht ist nicht frosthart und muss frostfrei überwintert werden.
Optimal sind 8–15°C bei hellem Standort.
Zu warme Winterquartiere können Blattverlust verursachen.