
Botanisch: Citrus reticulata
Familie: Rautengewächse
Herkunft: Südostasien
Wuchs: Kompakter, buschiger Baum
Standort: Sehr sonnig & warm
Wasser: Gleichmäßig feucht
Temperatur: 5–30°C
Besonderheit: Leicht schälbare, süße Früchte
Der Mandarinenbaum (Citrus reticulata) gehört zu den beliebtesten Zitruspflanzen überhaupt, da seine Früchte besonders süß, saftig und leicht zu schälen sind. Er ist eine der ursprünglichen Zitrusarten und stammt aus Südostasien.
Im Vergleich zu anderen Zitrusbäumen wächst die Mandarine eher kompakt und buschig, was sie besonders attraktiv für die Kübelhaltung macht. Die glänzenden, dunkelgrünen Blätter bilden einen schönen Kontrast zu den leuchtend orangefarbenen Früchten.
Die weißen Blüten erscheinen meist im Frühjahr und duften intensiv. Unter guten Bedingungen kann der Baum mehrere Erntezyklen im Jahr entwickeln.
Mandarinen gelten als besonders kinderfreundliche Zitrusfrüchte, da sie wenig Säure enthalten und angenehm süß schmecken.
Der Mandarinenbaum benötigt viel Sonne, um süße und aromatische Früchte auszubilden. Ein vollsonniger Standort ist daher entscheidend.
Ideal sind Südbalkone, sonnige Terrassen oder helle Wintergärten mit mindestens 6–8 Stunden Licht pro Tag.
Bei zu wenig Licht bleiben die Früchte klein und sauer oder es werden gar keine Blüten gebildet.
Im Sommer kann die Pflanze problemlos ins Freie gestellt werden.
Die Erde sollte gleichmäßig feucht gehalten werden. Staunässe ist unbedingt zu vermeiden.
Im Sommer benötigt der Mandarinenbaum viel Wasser, besonders während der Fruchtbildung.
Von Frühling bis Herbst sollte regelmäßig Zitrusdünger verwendet werden, um eine gute Fruchtqualität zu erreichen.
Der Mandarinenbaum ist nicht frosthart und muss rechtzeitig ins Winterquartier gebracht werden.
Optimal sind helle Räume bei 5–10°C.
Im Winter wird nur wenig gegossen und nicht gedüngt.