
Botanisch: Citrus paradisi
Familie: Rautengewächse
Herkunft: Karibik / Subtropen
Wuchs: Mittelgroßer immergrüner Baum
Standort: Sehr sonnig & warm
Wasser: Gleichmäßig feucht
Temperatur: 8–30°C
Besonderheit: Große, leicht bittere Früchte
Der Grapefruitbaum (Citrus paradisi) ist eine vergleichsweise junge Zitrusart, die vermutlich aus einer natürlichen Kreuzung entstanden ist. Seine Früchte gehören zu den größten innerhalb der Zitrusfamilie und sind für ihren charakteristisch bitter-säuerlichen Geschmack bekannt.
Der Baum wächst kräftig und kann unter optimalen Bedingungen eine beachtliche Größe erreichen. Die dunkelgrünen, glänzenden Blätter bilden einen schönen Kontrast zu den großen, gelb-orangen Früchten.
Die weißen Blüten erscheinen meist im Frühjahr und verströmen einen intensiven Duft. Die Entwicklung der Früchte dauert vergleichsweise lange, wodurch sie viel Sonne und Wärme benötigen.
In Europa wird der Grapefruitbaum fast ausschließlich im Kübel gehalten, da er nicht frosthart ist.
Der Grapefruitbaum benötigt sehr viel Sonne und Wärme, deutlich mehr als viele andere Zitrusarten. Ein vollsonniger Standort ist entscheidend.
Ideal sind Südbalkone, Terrassen oder sehr helle Wintergärten mit mindestens 6–9 Stunden direkter Sonne täglich.
Bei zu wenig Licht bleiben die Früchte klein, sauer und entwickeln nicht ihr typisches Aroma.
Im Sommer kann die Pflanze problemlos ins Freie gestellt werden.
Die Erde sollte gleichmäßig feucht gehalten werden. Staunässe ist unbedingt zu vermeiden.
Während der Fruchtentwicklung benötigt der Grapefruitbaum besonders viel Wasser und Nährstoffe.
Von Frühling bis Herbst ist regelmäßige Düngung mit Zitrusdünger wichtig für kräftiges Wachstum und große Früchte.
Der Grapefruitbaum ist nicht frosthart und muss rechtzeitig ins Winterquartier gebracht werden.
Optimal sind helle Räume bei 8–12°C.
Im Winter wird nur sparsam gegossen und nicht gedüngt.